TCM - Traditionelle Chinesische Medizin
Traditionelle chinesische Medizin mit westlichen und chinesischen Heilpflanzen – abgestimmt auf Ihre Beschwerden und Ihre persönliche Situation.
Viele Patienten kommen in meine Praxis in Graz, weil sie akute Beschwerden wie z.B. Rückenschmerzen, eine Gürtelrose mit starken Schmerzen oder eine akute Infektion wie z.B. eine echte Grippe oder Corona haben oder weil sie sich sich bei chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden eine ganzheitliche und individuell abgestimmte Behandlung wünschen.
Sie möchten ihre Beschwerden nicht nur kurzfristig lindern, sondern die Ursache besser verstehen und zusätzlich zur Schulmedizin weitere sinnvolle Wege kennenlernen.
TCM kann je nach Situation begleitend oder eigenständig eingesetzt werden.
Die 6 Säulen von TCM
Die klassische Traditionelle Chinesische Medizin beruht auf sechs Säulen:
- Kräuterheilkunde
- Akupunktur
- Lebensstilmodifikation wie Ernährungslehre und Bewegungsempfehlungen und Schlafregulation
- Bewegungsübungen z.B. im Rahmen von Qi-Gong bzw. Tai Chi
- Emotionale Regulation (Ich wende hier mein eigen entwickeltes STAR-Modell)
- Tuina (Chinesische Physiotherapie und Manuelle Therapie)
In meiner Praxis behandle ich auf Grundlage von Akupunktur, Kräutertherapie, Ernährungslehre, Bewegungsübungen und emotionaler Regulation mittels den von mir entwickelten STAR-Modells (Scientifc and Traditonal Affect Regulation)
Akupunktur
Die Akupunktur beruht auf Reiz-Reaktions-Beziehungen zwischen bestimmten Punkten am Körper: Ein Reiz an einer Stelle kann eine Reaktion an einer ganz anderen, mitunter entfernten Stelle auslösen.
Solche Beziehungen wurden über Jahrtausende in der Praxis beobachtet, dokumentiert und daraus das logische und klare System der körperlichen Landschaft entwickelt.
Mit feinen Nadeln setze ich gezielte Reize an ausgewählten Punkten, um genau diese Reaktionen auszulösen.
Kräutertherapie
Bei der Kräutertherapie arbeite ich mit westlichen und chinesischen Heilpflanzen, die je nach Beschwerdebild individuell kombiniert werden.
Die Mischungen aus verschiedenen Kräutern verschreibe ich meistens als Granulate, die man in heißem Wasser gut auflösen kann. Daneben verwende ich auch Tinktur Mischungen (alkoholische Kräuterauszüge) oder Dekokte (wässrige Abkochungen).
Die Kräutertherapie wird im Verlauf der Behandlung regelmäßig überprüft und angepasst.
Ernährungstherapie
Was Sie essen, wirkt sich auch auf Ihre Gesundheit aus. Ziel ist es, mit dem, was gerade in Ihrer Umgebung wächst (regional und saisonales Essen), möglichst viel Kraft aus der Natur aufzunehmen.
Darüber hinaus erarbeiten wir bei Bedarf gemeinsam individuelle Ernährungsempfehlungen.
Übungen (Qigong)
Qigong-Übungen können Regeneration fördern, Blockaden lösen und neue Kraft geben.
Die Übungen sind einfach erlernbar und lassen sich gut in den Alltag integrieren.
Emotionale Regulation
In der chinesischen Medizin sind Körper und Geist untrennbar: Jedes Symptom hat immer auch eine emotionale Seite.
Ein wichtiger Teil meiner Behandlung ist deshalb die emotionale Regulation. Emotionen wie Angst, Wut, Trauer oder Schuld werden oft unterdrückt, weil sie gesellschaftlich als Schwäche gelten.
Auf Dauer können sie aber zu körperlichen Beschwerden führen – etwa Kopfschmerzen, Verdauungs- oder Menstruationsstörungen.
Für die emotionale Regulation nutze ich das von mir entwickelte STAR-Modell
Dieses besteht aus einer Mischung aus den neusten Erkenntnissen aus der Hirnforschung und aus alten Weisheiten:
- Selbstwahrnehmung
- Selbsterkenntnis und
- Selbstannahme
Dabei klopft man – anders als beim klassischen EFT (Emotional Freedom Techniques) – nicht nach festen Regeln, einer festen Reihenfolge und mit bestimmten Sprüchen.
Wir klopfen gemeinsam bestimmte Regionen im Gesicht und an der Hand, während Sie alles aussprechen, was Sie gerade emotional oder körperlich fühlen oder was Sie momentan denken (Selbstwahrnehmung). Das können Beschwerden sein oder bestimmte Gedanken. Durch das Klopfen an Hand und Gesicht öffnet man sich leichter.
Ich spiegle das Gesagte zurück, sodass Sie es noch einmal in eigenen Worten aussprechen können.
So wird meist klarer, welches Bedürfnis hinter einer Emotion oder hinter einer Beschwerde steckt, also wofür sie gut sind. Wir kommen dadurch zu neuen Erkenntnissen.
Trauer hilft z.B. loszulassen, Wut gibt uns Kraft, Angst beschützt uns.
Durch Beschwerden wie Schmerzen kommuniziert ein Teil unseres Unterbewusstseins mit uns. Er will uns z.B. sagen, dass wir ein paar Gänge zurückschalten müssen.
Diese Erkenntnis hilft, Emotionen und Beschwerden anzunehmen, statt sie zu unterdrücken oder einfach loswerden zu wollen.
Durch das Akzeptieren gehen dann tatsächlich die Beschwerden oft auch weg.
Studien zeigen, dass dieser Prozess Stresshormone wie Adrenalin und Kortison senkt und Wohlfühl Hormone wie Serotonin und Dopamin steigern kann – mit positiven Effekten auf Blutdruck, Blutzucker, das Immunsystem oder Schmerzen.
In den USA ist Tapping bereits eine etablierte Methode bei Phobien, posttraumatischem Stresssyndrom und Depression, wird aber auch bei akuten und chronischen Schmerzen eingesetzt.
Die Vorteile der Traditionelle Chinesische Medizin
Ganzheitlich
Die Traditionelle Chinesische Medizin betrachtet nicht nur einzelne Symptome, sondern den Menschen als Ganzes.
Individuell
Jeder Mensch ist anders. Deshalb erfolgt die Behandlung nicht nach einem festen Schema, sondern wird auf Basis einer genauen Diagnostik individuell auf Sie abgestimmt.
Natürlich
TCM arbeitet mit natürlichen und bewährten Methoden wie Akupunktur, Kräutertherapie, Ernährung und emotionaler Regulation, in Form von Tapping (EFT). Je nach Situation werden diese gezielt miteinander kombiniert.
- Psychischen und psychosomatische Beschwerden
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Atemwegserkrankungen und Covid
- Rheuma und Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis
- Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen
- Neurologische Erkrankungen
- Beschwerden bei Kindern, wie Bettnässen, ADHS, Asthma bronchiale oder Heuschnupfen
Je nach Situation kann die Behandlung begleitend zur schulmedizinischen Therapie oder ausschließlich mit ausgewählten westlichen und chinesischen Heilpflanzen erfolgen.
Chronische Beschwerden müssen langfristig therapiert werden. Außerdem ist eine aktive Teilnahme der Patienten notwendig.
Wer langfristig etwas verändern möchte, darf auch selbst aktiv werden, zum Beispiel durch Veränderungen im Alltag, bei der Ernährung oder im Umgang mit den eigenen Grenzen.
Dr. Faissal Keilani, Ihr TCM Arzt in Graz
Seit über 20 Jahren bin ich als Arzt tätig. Ich habe Medizin studiert, weil es mich fasziniert hat, wie der menschliche Geist und Körper funktionieren.
2020 wurde ich zu einem der beliebtesten Ärzte Österreichs ausgezeichnet.
In meiner Praxis arbeite ich mit Traditioneller Chinesischer Medizin, westlichen und chinesischen Heilpflanzen – immer auf Basis einer fundierten ärztlichen Einschätzung.
Kräutertherapie ist ein zentraler Teil meiner Arbeit. Ich orientiere mich dabei an den Ansätzen von Jeremy Ross und Andreas Kühne, zwei der führenden Experten auf diesem Gebiet.
Bei chronischen Beschwerden ist eine Behandlung über mehrere Sitzungen hinweg oft sinnvoll. In diesen Fällen kann die Behandlung über mehrere Termine im Voraus geplant werden.
Erstbehandlung und Untersuchungsplan | 184,- € |
Telefon- und Onlineberatung | ca. 15 Minuten: 50,- € |
Sitzungen vor Ort | ca. 15 Minuten: 50,- € |
Chronische Beschwerden (z.B. 5 Sitzungen a 45 Minuten) | 645,- €, statt 690,- € |
Paketpreise sind vorab zu bezahlen und nicht erstattbar.
Welche Behandlungsdauer und welcher Umfang in Ihrer Situation passend sind, klären wir im Erstgespräch.
Häufige Fragen zu TCM
Wie lange dauert es, bis TCM wirkt?
Das hängt von der Art und Dauer der Beschwerden ab. Bei akuten Beschwerden wie grippalen Infekten, Covid oder anderen kurzfristigen Belastungen reichen oft schon 1 bis 3 Behandlungen aus. Bei chronischen Beschwerden braucht es in der Regel mehr Zeit. Wie viele Behandlungen sinnvoll sind, lässt sich nach der Erstuntersuchung besser einschätzen.
Hat TCM Nebenwirkungen?
Wie jede wirksame Behandlung muss auch TCM sorgfältig und regelmäßig überprüft werden. Das gilt besonders für die Kräutertherapie. Kräuter sollten nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Begleitung eingenommen werden, da sich sonst Nebenwirkungen ergeben können. Deshalb wird die Behandlung regelmäßig kontrolliert und ca. alle 1-3 Wochen adaptiert.
Was ist der Unterschied zwischen TCM und Akupunktur?
Akupunktur ist ein Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin. Zur TCM gehören darüber hinaus auch andere Bausteine wie Kräutertherapie, Ernährung und weitere begleitende Maßnahmen, wie zum Beispiel Methoden zur emotionalen Regulation.
Kann TCM begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden?
Ja, in vielen Fällen kann TCM begleitend zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden. Je nach Beschwerdebild kann sie unterstützend ergänzt oder in bestimmten Bereichen auch eigenständig angewendet werden.
Ist TCM auch für Kinder geeignet?
TCM kann auch bedenkenlos bei Kindern angewendet werden. Kinder reagieren auf TCM-Behandlungen oft sehr gut. Je nach Alter und Beschwerdebild setze ich Akupunktur, Kräutertherapie oder Akupressur ein.
